UTS Pro Regio

  • Schrift vergrößern
  • Standard-Schriftgröße
  • Schriftgröße verkleinern
Start

Alle an Bord!

Drucken PDF

alle an board


Beratungs- und Unterstützungsangebote, UTS eV.

Die Beratung findet an festen Standorten in
den Regionen statt und wird ergänzt durch mobile
dezentrale Angebote in Kooperation mit Partnern
vor Ort.

 

 

Beraten und Vermitteln
Ausgehend von den besonderen Lebenslagen Geflüchteter
und ihren individuellen Bedarfen, Kompetenzen
und Interessen und unter Berücksichtigung
arbeitsmarktlicher
und betrieblicher Anforderungen
bieten die Teilprojekte
Unterstützung und Begleitung
bei der Aufnahme
von Praktika, schulischer oder dualer
Ausbildung, Arbeit
oder Studium. Dazu gehören je
nach Bedarf auch Kompetenzerfassung bzw.
Vermittlung in Beratung zur Anerkennung
mitgebrachter Abschlüsse,
Unterstützung bei der beruflichen Orientierung,
Vermittlung
in Deutschkurse oder Zertifikatsprüfungen,
Bewerbungstraining und Coaching.

Begleiten
Die Integration auf dem Arbeitsmarkt ist nicht mit
der Aufnahme einer Arbeit abgeschlossen. Sowohl
Geflüchtete als auch Arbeitgebende brauchen in der
ersten Zeit weitere Beratung und Begleitung, um
Abbrüche zu vermeiden. Die Teilprojekte stehen den
Geflüchteten mit Coaching und Beratung in der Einstiegsphase
zur Seite und ergänzen so bestehende
Angebote für Arbeitgebende.

Vernetzen
Die Träger der Beratungsangebote bringen seitens
der Migrationsfachdienste langjährige Erfahrungen
aus der Migrations- und Integrationsarbeit und seitens
der Kammern aus der Arbeit
mit Betrieben mit.
Diese Kompetenzen fließen im Rahmen des Netz-
werkes in den Beratungsangeboten zusammen.

 

Das Netzwerk

Geflüchtete bringen häufig berufliche Kenntnisse und
Erfahrungen oder informell erworbene Kompetenzen
mit. Gleichzeitig müssen sie den Verlust von Familie
und gewohntem Umfeld sowie das vor und während
der Flucht Erlebte verarbeiten und stehen vor rechtlichen
Hürden und Sprachbarrieren sowie der Herausforderung,
sich in einem neuen Leben und in einem
unbekannten Berufs- und Bildungssystem zurecht zu
finden.

Alle an Bord! wendet sich vor diesem Hintergrund an
Geflüchtete unabhängig von Aufenthaltsstatus und
Alter mit Beratungs-, Coaching- und Unterstützungsangeboten bei der Integration in Arbeit und in duale
oder schulische Ausbildung.


Die Teilprojekte sind in Regionen aktiv, in denen
bisherige Netzwerkangebote zur arbeitsmarktlichen
Integration von Geflüchteten noch nicht ausreichend
vertreten sind. Die Präsenz in der Fläche ist insbe-
sondere im Hinblick auf die eingeschränkte Mobilität
Geflüchteter in ländlichen Regionen von zentraler
Bedeutung.
Mit dem Fokus auf Geflüchtete mit besonderen
Zugangsbarrieren, z. B. Menschen im Asylverfahren,
Frauen, besonders Schutzbedürftige, ergänzt und
verstärkt Alle an Bord! die Angebote von Jobcentern
und Agenturen für Arbeit und arbeitet eng mit den
Willkommenslotsinnen und -lotsen der Kammern,
Flüchtlingskoordinationen der Kommunen und an-
deren Akteuren der arbeitsmarktlichen Integration in
den Regionen zusammen. Alle an Bord! kooperiert
landesweit mit dem Netzwerk „Mehr Land in Sicht! –
Arbeit für Flüchtlinge in Schleswig-Holstein“, das entsprechende
Angebote in anderen Regionen vorhält.

Alle an Bord! wird gefördert durch das Ministerium für
Wirtschaft, Verkehr, Arbeit Technologie und Tourismus
des Landes Schleswig-Holstein.

Alle an Bord! Koordination

Alle an Bord! Koordination
Alle an Bord! wird vom Paritätischen Wohlfahrtsverband
Schleswig-Holstein und dem Flüchtlingsrat
Schleswig-Holstein koordiniert. Die Koordination
unterstützt, begleitet und koordiniert die Arbeit
der Teilprojekte in den Regionen. Sie vertritt das Netzwerk
in den relevanten Gremien, stellt Fachinformationen
zur Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten zur Verfügung
und organisiert Informationsveranstaltungen
für Geflüchtete sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren.

Sprechen Sie uns an!

 

Kontakt

Alle an Bord!
Itzehoe für die Kreise Steinburg und Dithmarschen

Umwelt, Technik und Soziales e.V.
www.utsev.de
Viktoriastr. 6, 25524 Itzehoe
Beratung Brunsbüttel: Gaußstraße 4
(Räume in Kooperation mit dem Sozialkaufhaus)
Beratung Heide: Neue Anlage 1
(Räume in Kooperation mit der AWO)
Sabine Bleyer
0157 53616904
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Julia Heyer
0157 81286472
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
Friedemann Ohms
0159 01283684
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Netzwerkkoordination
Der PARITÄTISCHE Wohlfahrtsverband

Schleswig-Holstein e.V.
Tabea von Riegen
Zum Brook 4, 24143 Kiel
0431 5602 77
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.paritaet-sh.org

Netzwerkkoordination
Flüchtlingsrat Schleswig-Holstein e.V.

Astrid Willer
Sophienblatt 82-86, 24114 Kiel
0431 556853 63
Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.
www.frsh.de

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Dezember 2018 um 15:23 Uhr  

Umweltbildung Eckernförde 2019 erschienen

Schlagzeilen

Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.