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UTS eV / Pro Regio - Infos für Interessierte und Mitarbeitende

Deutschkurs führt direkt in den Arbeitsmarkt

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Am 17.5.2018 endet in Eckernförde in der „Alten Bauschule“ ein berufsbezogener Deutschkurs mit 24 Teilnehmenden, die nach 5 Monaten Unterricht das gehobene Sprachniveau B2 erreichen wollen. Damit bringen sie dann gute Voraussetzungen mit, hier einen qualifizierten Beruf auszuüben.

Die Teilnehmenden (TN) sind mehrheitlich als Flüchtlinge in den Jahren 2015/16 in die Region Eckernförde gekommen. Herkunftsländer sind u.a. Syrien, Armenien, Afghanistan, Irak, Iran, Pakistan, Kirgisistan, Polen, Rumänien und Eritrea.

Viele der TN können im Anschluss an die bestandene Prüfung direkt eine qualifizierte Beschäftigung aufnehmen, manche wollen eine Berufsausbildung starten oder sogar noch weiter Deutsch lernen, um ein Studium aufnehmen. Z.T. wird das Sprachzertifikat auch für die Anerkennung eines „mitgebrachten“, also im Ausland erworbenen Berufsabschlusses benötigt.

 

Die Prüfungsinhalte umfassen neben den üblichen Anteilen (Sprechen, Schreiben, Lese- und Hörverstehen) auch die freie Präsentation eines selbstgewählten Themas und das Verfassen von formellen Briefen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 18. Mai 2018 um 11:00 Uhr Weiterlesen...
 

Sommerfest in Nortorf

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Das Sommerfest im interkulturellen Garten / im „Kleinen Weiißen Haus“ in Nortorf findet am Samstag, dem 9.6.2018, ab 15 Uhr statt. Viele Ehrenamtliche sowie Thomas Schiefke und seine Kolleg*innen freuen sich auf viele Gäste und tolles Wetter.

 

Alle an Bord!

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alle an board


Beratungs- und Unterstützungsangebote, UTS eV.

Die Beratung findet an festen Standorten in
den Regionen statt und wird ergänzt durch mobile
dezentrale Angebote in Kooperation mit Partnern
vor Ort.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 28. Dezember 2018 um 15:23 Uhr Weiterlesen...
 

Engagiert in der Umweltbildung

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Freiwilliges ÖkoJahr bei UTS in Eckernförde macht Samuel Pozsgai Spass. Hier sein Bericht

Die Arbeit im Rahmen meines FöJ‘s teilt sich auf die drei Einsatzstellen „Greenscreen“, „Eichhörnchenschutzstation“ und „OIC“ (Ostsee-Info-Center) auf.

Bei Greenscreen dreht sich die Arbeit um das jährlich stattfindende Naturfilmfestival in Eckernförde und dessen Rahmenprogramm und angelehnte Veranstaltungen. Ich erledige kleine und größere Botengänge, arbeite im Büro an Adress- und Filmlisten und bin während des Festivals zum einen das Mädchen für alles, zum anderen werden mir auch bedeutendere und aufregendere Aufgaben zugeteilt, wie z.B. das Betreuen der Preisjury oder das Assistieren bei der Preisverleihung (siehe Bild). Herausfordernd ist die große Abwechslung zwischen Arbeit im Übermaß während des Festivals und Tage an denen praktisch nichts zu tun ist in der Zeit danach. Für gewöhnlich arbeite ich hier an einem Tag die Woche, in den Stoßzeiten habe ich jedoch ausschließlich hier gearbeitet.

 

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 09. März 2018 um 10:48 Uhr Weiterlesen...
 

Keine Zustimmung zur Anti-Asyl-GroKo!

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Offener Brief an die SPD Schleswig-Holstein und ihre Mitglieder

Keine Zustimmung zur Anti-Asyl-GroKo!

Die Sondierungsgespräche zwischen den Unionsparteien und der SPD sind abgeschlossen. Mit Blick auf den im kleinen Kreis der Herren Thomas de Maizière (CDU, Sachsen), Volker Bouffier (CDU, Hessen), Boris Pistorius SPD, Niedersachsen) und Ralf Stegner (SPD, SH) übereinstimmend verabredeten Teil „Migration und Integration“ im Sondierungsergebnispapier vom 12. Januar spricht PRO ASYL von einem „Sieg der Hardliner über Humanität und Menschenrechte“. Der IPPNW  urteilt: „Wer Schutzsuchende so behandelt, hat die Menschenrechte grundsätzlich falsch verstanden.“  Der Jesuiten-Flüchtlingsdienst moniert, die Koalition setze „auf ein ‚weiter so‘ in der tödlichen europäischen Abschottungspolitik und innenpolitisch auf rückwärtsgewandte Verschärfungen“.

Die Unterzeichnenden - Flüchtlingsorganisationen, Migrations- & Integrationsfachdienste, Organisationen aus der Antirassismusarbeit und Selbstorganisationen - schließen sich dieser Kritik an. Wir bitten die SPD Schleswig-Holstein und ihre Mitglieder, Koalitionsvereinbarungen, die sich durch eine wie im Sondierungspapier beschriebenen Zuwanderungs- und Integrationspolitik auszeichnen, nicht zuzustimmen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 19. Januar 2018 um 15:04 Uhr Weiterlesen...
 


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Wer ist online

Wir haben 14 Gäste online

Umweltbildung Eckernförde 2019 erschienen

Schlagzeilen

Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.