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Unsere FÖJler*innen auf der Grünen Woche - ein kleiner Bericht

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Umwelt Technik Soziales e.V. bietet im Ostsee Info-Center und in der Eichhörnchenschutzstation in Eckernförde die Möglichkeit, ein Freiwilliges Ökologisches Jahr zu absolvieren. Unsere Freiwilligen hatten vor Kurzem die Gelegenheit, nach Berlin zur Grünen Woche zu fahren. Hier ist ihr Bericht:

 

Moin Moin!

 

Wir sind Franziska und Arik und wir absolvieren unser Freies Ökologisches Jahr bei Umwelt Technik Sozials e.V. in Eckernförde. Durch die Unterstützung des Vereins war es uns beiden möglich gewesen, die Grüne Woche 2020 in Berlin, im Rahmen einer vom Jugendpfarramt der Nordkirche organisierten Fahrt, zu besuchen.

Neben einem Besuch der Grünen Woche iUnsere FÖJler*innen in Berlin auf der Grünen Wochen Berlin gab es noch viele weitere Punkte auf unserem Zeitplan...

Unser Trip nach Berlin begann am 17.1.2020 um 9:15 Uhr in Plön. Von dort aus ging es nach Berlin, wo wir gegen 15:00 Uhr mit unserem Bus ankamen.

Als erstes besuchten wir in Berlin „Brot für die Welt“, wo wir einen Workshop zum Thema „Satt ist nicht genug“ machten. Gegen 19:00 Uhr fuhren wir dann nach Tempelhof, wo eine sogenannte „Schnippeldisko“ als

kulinarischer Auftakt zur „Wir haben es satt“-Demonstration am Folgetag, stattfand. Und genau zu dieser Demonstration ging es dann am Samstag. Ausgeschlafen und gestärkt starteten wir in den Tag, lasen uns Informationen zu den Themen, die auf der Demo behandelt werden, durch und fuhren dann mit dem ÖPNV zum Brandenburger Tor, wo die Demonstration startete. Am Abend gingen wir auf ein FÖJ-VernetzungstreffenAusstellungsbereich auf der Grünen Woche, wo wir uns mit FÖJler aus Berlin, aber auch aus Brandenburg, Bayern, Niedersachsen und Hamburg austauschen konnten.

Die Grüne Woche besuchten wir dann am Sonntag. Nach einer kurzen Führung durch die Halle 27, wo der Stand der „Evangelischen Jugend in ländlichen Räumen“ war, konnten wir die Hallen im Alleingang erkunden.

Dabei sind in den über 20 Hallen unterschiedliche Länder, Organisationen und Unternehmen vertreten, die ihre Produkte, Ideen oder Strategien wie Landwirtschaft, Klimaschutz, Tierwohl oder Ernährung vorstellen.

Den Abschluss des Tages bildete der Empfang der katholischen Landesjugend.

Montag war unser letzter Tag in Berlin. Wir besuchten morgens die Berliner Tafel, wo wir einiges über die Geschichte der Berliner Tafel und der Logistik hinter der Organisation erfuhren. Danach ging es auch schon wieder gen Heimat, in das schöne Schleswig-Holstein.

Schlussendlich ist zu sagen, dass wir beide an diesem Wochenende, dank der Unterstützung vom UTS e.V., viel über Landwirtschaft, Ernährung, Tierwohl und Naturschutz gelernt haben, aber auch neue Leute kennengelernt und natürlich auch Berlin erkundet haben.

 

 

Umweltbildung Eckernförde 2019 erschienen

Schlagzeilen

Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.