UTS eV / Pro Regio - Infos für Interessierte und Mitarbeitende

Vortrag zum Einzelhelfer*innen Servicepunkt im Cafe Noora am 24.7. ab 11 Uhr

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Ines Thönißen berichtet über die Möglichkeiten, die durch "Einzelhelfende" für Menschen mit Unterstützungsbedarf sowie für Menschen, die auf der Suche nach einer sinnstiftenden Neben-Beschäftigung sind.

Die Veranstaltung findet im  Cafe Noora in der Noorstr. 18a in Eckernförde statt. Dieser Treffpunkt richtet sich vorrangig an zugewanderte Frauen.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 18. Juli 2019 um 11:00 Uhr
 

Mehr als nur Ferienspaß: niedrigschwellige Sprachförderung von Daz-Schülerinnen und -Schülern

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Freitag nachmittag in Eckernförde. „Toll war’s“ strahlt Sabine Bleyer von UTS und Mohamed Abotaleb ergänzt grinsend „Ich bin völlig fertig“ – beide haben für die erste Ferienwoche das Daz-Camp in Eckernförde organisiert und dabei viel Zeit mit den Kindern verbracht. „Daz“ steht für Deutsch als Zweitsprache. Das Daz-Camp ist als Modellprojekt von UTS auf die Beine gestellt worden, um Schülerinnen und Schülern über spielerische Methoden niedrigschwellig beim Erlernen der deutschen Sprache zu unterstützen.

Highlight war dabei der Besuch des Kletterwaldes Altenhof.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 05. Juli 2019 um 16:11 Uhr Weiterlesen...
 

Bildung, Beratung und Beschäftigung für zugewanderte Frauen

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Treffpunkt für Zugewanderte in Eckernförde / Cafe Noora

Besonders für Migrantinnen öffnet das Cafe Noora in der Noorstraße 18a am Mi, 19.6. 2019, ab 14 Uhr offiziell die Türen. Jeden Werktag von 8:30 bis 12:30 stehen die 100qm großen Räume ausschließlich Frauen zur Information, zum Ausprobieren, zum Lernen und zum Knüpfen von Kontakten zur Verfügung. Für Kinder unter sechs Jahren wird dort vor Ort eine Betreuung angeboten.

Aktiv betrieben wird das Cafe Noora von sechs Frauen, die mit Unterstützung des Jobcenters dort arbeiten. Sie organisieren den Treff, betreuen mitgebrachte Kinder, laden Vortragende ein. Im Rahmen der Lernwerkstatt können Deutsch als Fremdsprache und EDV-Kenntnisse trainiert werden.

„Viele zugewanderte Frauen öffnen sich allmählich der Vorstellung, hier eine Erwerbsarbeit aufzunehmen. Wir unterstützen sie, dafür ihre mitgebrachten Qualifikationen zu nutzen. Kinderbetreuung und Krankenpflege zum Beispiel sind hier bezahlte, anerkannte Berufstätigkeiten, „ so Toulin Ibrahim. Sie ist Mitglied der Leitung des Cafe Noora. Die ausgebildete Psychologin ist 2015 aus Syrien nach Deutschland geflohen, selbst Mutter von zwei Kindern und freut sich sichtlich auf die Arbeit  (im Bild links. Foto Susanne Karkossa-Schwarz, mit freundlicher Erlaubnis durch die Eckernförder Zeitung).Toulin Ibrahim (links) ist Mitglied im Leitungsteam

Träger des Treffpunkts ist die gemeinnützige Pro Regio gemeinsam mit dem Verein Umwelt Technik Soziales e.V (UTS). Die verbundenen Träger, beide mit Sitz in Eckernförde, kooperieren bei dem Angebot mit weiteren Einrichtungen wie der Migrationssozialberatung, dem Frauentreff Via!, dem Mutter-Kind-Treff der Diakonie: „Wichtig ist uns, ein niedrigschwelliges und passgenaues Angebot für erwerbslose Frauen zu gestalten. Doppelstrukturen und Parallelberatungen nützen den Betroffenen nichts!“, sagt Sonja Ramert, Deutschlehrerin und Standortleitung von UTS / Pro Regio.

Im Kreis Rendsburg-Eckernförde erhalten derzeit etwa 1000 zugewanderte Frauen Leistungen des Jobcenters. "Die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen durch Qualifizierung und Erwerbsarbeit zu stärken ist wichtig für alle, Zugewanderte wie Aufnahmegesellschaft.", so Verena Raza, Migrationssozialberaterin in Eckernförde.

Nachmittags und abends ist das Cafe Noora bei Veranstaltungen auch für Männer geöffnet.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Juni 2019 um 07:52 Uhr
 

Der lange Weg zum guten Job

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Der Weg in den Arbeitsmarkt für Zugewanderte und Geflüchtete, er ist lang und er ist immer wieder Thema in der öffentlichen Berichterstattung. Zuletzt gab es einige positive Meldungen wie z.B. aus dem Netzwerk "Alle an Bord!". UTS begleitet als Bildungsträger viele Migrant*innen und Geflüchtete, die Arbeitsaufnahme und gesellschaftliche Integration ist dabei unser Ziel und markiert oft auch den Abschluss unserer Arbeit mit der einzelnen Person. Wir freuen uns daher, wenn wir auf die Erfolge unserer unterstützenden Tätigkeit aufmerksam machen können!
Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 12. Juli 2019 um 09:00 Uhr Weiterlesen...
 

Offen für Viele und Vieles - Begegnungs- und Beratungsstätte in Nortorf öffnet offiziell am 5.6. ab 10 Uhr

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Die Alte Mühle Nortorf will der Begegnung und der Beratung der Menschen aus Nortorf dienen. Ehren- und hauptamtliche Aktive unterstützen Einheimische ebenso wie Zugewanderte bei einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe und einer offenen, kreativen Umsetzung gemeinsamer Ideen.

Ehrenamtlich Engagierte, viele von ihnen aus dem „Freundeskreis Asyl Nortorfer Land“ F.A.N.L., bieten in der alten Mühle Aktivitäten rund um Freizeit, Bildung, Kultur an. Deutsch lernen, Singen und Musizieren, einfach andere Menschen kennenlernen, Malen und Zeichnen – alles ist dort möglich. Dort werden die erfolgreichen Projekte aus der „Mitte“ mit dem „Kleinen Weißen Haus“ fortgesetzt, die zum vergangenen Jahreswechsel abgerissen wurden.

Der F.A.N.L. besteht seit 2014 und hat bisher mit seinen ehrenamtlich gestützten Aktivitäten und durch Patenschaften vielen Neubürgern ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung gebracht, und ist im Nortorfer Land und darüber hinaus in seiner Arbeit sehr anerkannt.

Ergänzend stehen dort an jeden Werktag hauptamtliche Integrationshelfende zur Verfügung und unterstützen Ratsuchende. Viele von diesen sind zugewandert und haben noch Probleme mit der deutschen Sprache. Aber auch Menschen, die in Deutschland geboren wurden, verstehen nicht jedes amtliche Schreiben. Die gemeinnützige Pro Regio ist Trägerin der hauptamtlichen Unterstützung und bietet in Nortorf seit 2004 Hilfe für gesellschaftlich Benachteiligte an.

Das Angebot der Begegnung und Beratung werden durch das Amt Nortorfer Land und das Jobcenter im Kreis Rendsburg-Eckernförde unterstützt.

Die Alte Mühle Nortorf will auf mehr als 100m² der interkulturellen Begegnung und der Hilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf dienen. Dies soll so offen und so niedrigschwellig wie möglich passieren: Auch wer einfach nur einen Kaffee trinken und schnacken möchte, soll sich willkommen fühlen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Juni 2019 um 09:15 Uhr Weiterlesen...
 


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Umweltbildung Eckernförde 2019 erschienen

Schlagzeilen

Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.