UTS Pro Regio

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UTS eV / Pro Regio - Infos für Interessierte und Mitarbeitende

Offen für Viele und Vieles - Begegnungs- und Beratungsstätte in Nortorf öffnet offiziell am 5.6. ab 10 Uhr

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Die Alte Mühle Nortorf will der Begegnung und der Beratung der Menschen aus Nortorf dienen. Ehren- und hauptamtliche Aktive unterstützen Einheimische ebenso wie Zugewanderte bei einer aktiven gesellschaftlichen Teilhabe und einer offenen, kreativen Umsetzung gemeinsamer Ideen.

Ehrenamtlich Engagierte, viele von ihnen aus dem „Freundeskreis Asyl Nortorfer Land“ F.A.N.L., bieten in der alten Mühle Aktivitäten rund um Freizeit, Bildung, Kultur an. Deutsch lernen, Singen und Musizieren, einfach andere Menschen kennenlernen, Malen und Zeichnen – alles ist dort möglich. Dort werden die erfolgreichen Projekte aus der „Mitte“ mit dem „Kleinen Weißen Haus“ fortgesetzt, die zum vergangenen Jahreswechsel abgerissen wurden.

Der F.A.N.L. besteht seit 2014 und hat bisher mit seinen ehrenamtlich gestützten Aktivitäten und durch Patenschaften vielen Neubürgern ein hohes Maß an Sicherheit und Orientierung gebracht, und ist im Nortorfer Land und darüber hinaus in seiner Arbeit sehr anerkannt.

Ergänzend stehen dort an jeden Werktag hauptamtliche Integrationshelfende zur Verfügung und unterstützen Ratsuchende. Viele von diesen sind zugewandert und haben noch Probleme mit der deutschen Sprache. Aber auch Menschen, die in Deutschland geboren wurden, verstehen nicht jedes amtliche Schreiben. Die gemeinnützige Pro Regio ist Trägerin der hauptamtlichen Unterstützung und bietet in Nortorf seit 2004 Hilfe für gesellschaftlich Benachteiligte an.

Das Angebot der Begegnung und Beratung werden durch das Amt Nortorfer Land und das Jobcenter im Kreis Rendsburg-Eckernförde unterstützt.

Die Alte Mühle Nortorf will auf mehr als 100m² der interkulturellen Begegnung und der Hilfe für Menschen mit Unterstützungsbedarf dienen. Dies soll so offen und so niedrigschwellig wie möglich passieren: Auch wer einfach nur einen Kaffee trinken und schnacken möchte, soll sich willkommen fühlen.

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 03. Juni 2019 um 09:15 Uhr Weiterlesen...
 

Rechtssicherheit ist zentraler Erfolgsfaktor für Integration in den Arbeitsmarkt

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Fachtag des Netzwerkes Alle an Bord! zur Arbeitsmarktintegration von
Geflüchteten am 20. Mai 2019 in Kiel findet große Resonanz


Über 150 Interessierte aus Politik, Verwaltungen, Betrieben, Integrationsfachdiensten und der
Flüchtlingshilfe folgten der Einladung des landesgeförderten Netzwerkes zur arbeitsmarktlichen
Integration von Geflüchteten in Schleswig-Holstein -  Alle an Bord! ins Landeshaus in Kiel. 
Thema des Fachtags waren die bisherigen Ergebnisse der Netzwerkarbeit und aktuelle
Herausforderungen sowie Praxisbeispiele der Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten.
Jede dritte Ausbildungssuche war erfolgreich

Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 29. Mai 2019 um 09:52 Uhr Weiterlesen...
 

Flüchtlinge fordern Arbeit und Qualifizierung am 1. Mai!

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Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.

 

 

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 02. Mai 2019 um 15:10 Uhr
 

Fristverlängerung für Angebotsabgabe

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Für die Qualifizierungsmaßnahmen, die UTS im Rahmen des Netzwerks Integration durch Qualifizierung durchführt, haben wir Leistungsbeschreibungen veröffentlicht und um die Abgabe von Angeboten gebeten. Für die Brückenmaßnahme für Akademikerinnen und Akademiker verlängern wir die Frist zur Angebotsabgabe bei den Gliederungspunkten A und C bis zum 15.06.2019.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 23. Mai 2019 um 09:43 Uhr Weiterlesen...
 

Mitarbeiter*in (m/w/d) gesucht für hauswirtschaftliche Versorgung in Osterrönfeld

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Die Pro Regio GmbH betreibt mit "To Huus" bereits seit über zwanzig Jahren einen in Osterrönfeld ansässigen ambulanten Pflegedienst. Es besteht aus einem eingespielten Team mit unterschiedlichen Qualifikationen, das aufeinander Rücksicht nimmt. In unserem Team haben unterschiedliche Qualifikationen ihren Platz (Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte und Hauswirtschaftskräfte), alle schätzen dabei die jeweils anderen Einsatzbereiche. Alle einzelnen Tätigkeiten sind wichtig für unsere Patient*innen. Wir suchen aktuell freundliche, motivierte Kollegen (m/w/d), die unser Team ergänzen möchten!

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 30. April 2019 um 10:24 Uhr Weiterlesen...
 


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Umweltbildung Eckernförde 2019 erschienen

Schlagzeilen

Auf Einladung des DGB Eckernförde hat Mohammed Abotaleb für "Willkommen in Eckernförde während der offiziellen Kundgebung auf dem Rathausmarkt eine  kurze  Rede zur Beschäftigungs-Situtation der Geflüchteten in Eckernförde gehalten.

Auszüge:

 

Moin,

mein Name ist Mohammed Abotaleb. Einige von euch kennen mich. Ich bin vor 4 Jahren aus dem Jemen nach Deutschland geflohen. Seit 3 Jahren arbeite ich hier in Eckernförde sozialversicherungspflichtig. Arbeit ist das Bemühen des Menschen, eine Ware zu produzieren oder Dienstleistungen zu erbringen . Arbeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Produktion, und mit der Entwicklung der Produktion steigen Wohlstand und Fortschritt des Landes. In Anerkennung der Bemühungen der internationalen Gemeinschaft in verschiedenen produktiven Bereichen wurde einmütig vereinbart, jedes Jahr den 01.05. Zu bestimmen, um die Rechte der Arbeitenden zu feiern. Jedes Land, jede Kultur und jede Mentalität, erkennt die Wichtigkeit der Arbeit an. Die Suche nach einer Arbeit ist ein menschlicher Instinkt. Eine Arbeit zu haben ist ein Recht für jeden Menschen.

Ein weiteres Jahr voller Herausforderungen aber auch mit Erfolgen ist verstrichen. Letztes Jahr stand ich auf dieser Bühne und bat um mehr Solidarität, Vertrauen und Chancen für uns Zugewanderte. Tatsächlich öffneten viele Firmen, Unternehmen und Behörden ihre Türen für vielen Zugewanderten und baten ihnen Praktika, Ausbildungsstellen und Jobs an. Viele von uns haben die Chancen ergriffen und haben bewiesen, dass sie ein produktiver Teil dieser Gesellschaft werden können. Viele fanden passende Arbeitsstellen, viele begannen eine Ausbildung, dennoch bleibt eine große Zahl Zugewanderter, die leider und häufig nur aus bürokratischen Gründen große Schwierigkeiten oder gar keine Chance haben, sich im Arbeitsmarkt zu integrieren.

Wir wünschen uns mehr Flexibilität und auch Qualifizierungsmöglichkeiten, damit mehr Zugewanderte mehr Chancen haben, sich zu integrieren und um der wachsenden Arbeitskraft-Nachfrage gerecht zu werden.

Nur wenige von uns verfügen über einen hier anerkannten Berufsabschluss und auch nicht alle sprechen schon gut Deutsch. Aber: Wir möchten unseren Teil beitragen können, und wünschen uns, dass uns diese Gesellschaft eine faire Chance gibt, dieses aktiv zu tun.